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March Madness: Deutscher spielt groß auf

Die Baylor Bears haben nach einer überragenden Leistung von Makai Mason die zweite Runde der March Madness erreicht.

Der einzige verbliebene Deutsche in den Playoffs des College-Basketballs erzielte beim 78:69 gegen Syracuse Orange 22 Punkte und war damit Topscorer seines Teams. Der Nationalspieler führte die Offense der Bears an, die mit insgesamt 16 erfolgreichen Dreiern einen Klubrekord in der NCAA aufstellten. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

In der zweiten Playoff-Runde wird es für den 23-Jährigen deutlich schwerer: Baylor trifft auf das topgesetzte Gonzaga, das sich nach einer überragenden ersten Halbzeit mit 87:49 (53:17) gegen Fairleigh Dickinson durchsetzte.

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Posted: 22 March 2019 | 6:40 am

Durant führt Warriors nach Schicksalsschlag zum Sieg

Kevin Durant hat einem Schicksalsschlag getrotzt und die Golden State Warriors zum nächsten Sieg geführt.

Wenige Stunden, nachdem ein enger Freund des All-Stars gestorben war, gewann der Meister mit 112:89 (53:43) gegen die Indiana Pacers. Durant gelangen dabei 15 Punkte. Torpscorer der Warriors, bei denen die komplette Starting Five zweistellig punktete, war DeMarcus Cousins mit 19 Zählern. Bei den Pacers überzeugte Tyreke Evans mit 20 Zählern. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

Warriors überrennen Pacers nach der Pause

"Ich weiß, dass er mit schwerem Herzen spielen wird", sagte Coach Steve Kerr vor der Partie über Durant.

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Davon ließ sich der 30-Jährige jedoch nicht beirren, zusätzlich zu seinen 15 Punkten sammelte er noch sechs Assists und drei Blocks.

Vor allem im dritten Viertel (35:19) hatten die Pacers überhaupt nichts entgegenzusetzen und verloren verdient. Die Warriors haben kurz vor Ende der regulären Saison im Westen einen Sieg Vorsprung auf die Denver Nuggers. Indiana ist als Vierter im Osten klar auf Playoff-Kurs.

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Die Nuggets gewannen in der Nacht auf Freitag ebenfalls, beim 113:108 gegen die Washington Wizards punkteten gleich neun der zehn eingesetzten Spieler zweistellig.

Posted: 22 March 2019 | 6:18 am

Mavs enttäuschen gegen Kings - Nowitzki erneut gefeiert

Die Dallas Mavericks haben nach einer schwachen Leistung die dritte NBA-Niederlage in Folge hinnehmen müssen.

Das Team um Dirk Nowitzki (3 Punkte, 2 Rebounds) und Maxi Kleber (5, 7) unterlag den Sacramento Kings mit 100:116 und musste im 36. Auswärtsspiel bereits die 30. Pleite der Saison hinnehmen. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

Bis zur Halbzeit (51:53) lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Duell, mit einem 16:3-Lauf zogen die Kings dann jedoch uneinholbar davon.

Vor allem Buddy Hield war von den Mavericks nie unter Kontrolle zu geraten, 21 seiner insgesamt 29 Punkte erhielte der Shooting Guard per Drei-Punkte-Wurf. Die Kings revanchierten sich damit für die bittere 121:123-Niederlage gegen die Brooklyn Nets am Mittwoch, als Sacramento eine 28-Punkte-Führung verspielte.

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Standing Ovations für Nowitzki

Mavericks-Juwel Luka Doncic spielte diesmal eine durchwachsene Partie und traf nur 4 von 19 Würfen. Am Ende kam der 20-Jährige auf 13 Punkte und zehn Rebounds. Bei den Mavs wurde Nowitzki erneut im fremden Stadion gefeiert, bei seiner Einwechslung zum Ende des 1. Viertels standen die Zuschauer im Golden1 Center auf.

In der Westen Conference sind die Mavs damit weiter Vorletzter, die Kings haben als Neunter noch kleine Playoff-Chancen. Allerdings liegen die achtplatzierten Los Angeles Clippers bereits sieben Siege vorn.

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Posted: 22 March 2019 | 6:05 am

Matchball für Mannheim: So laufen die DEL-Playoffs

Es wird heiß auf dem Eis! Mit den Playoffs geht die DEL in die entscheidende Phase. (Die DEL-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1)

Die erste Playoff-Runde ist Geschichte. Die Eisbären Berlin sind souverän ins Viertelfinale eingezogen. Dort trifft das Team aus der Hauptstadt auf den EHC Red Bull München (Hauptrunden-Zweiter). Es kommt also bereits im Viertelfinale zur Neuauflage der letztjährigen Final-Serie, die die Münchner mit 4:3-Siegen denkbar knapp für sich entscheiden konnte.

Auch diesmal scheint es eine spannende Serie zu werden. Nach der unglücklichen Niederlage in der Verlängerung zum Auftakt haben die Eisbären im zweiten Spiel die Serie ausgeglichen. Anschließend ging München wieder in Führung

Die Thomas Sabo Ice Tigers haben nach zwei dramatischen Overtime-Krimis gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven ebenfalls den Einzug in die Runde der letzten Acht perfekt gemacht. Die Franken treffen nun auf die Adler Mannheim (Hauptunden-Erster), liegen aber nach den ersten drei Partien 0:3 zurück.

Überraschen Panther auch die DEG?   

Viele rechnen damit, dass sich im Finale der Playoffs Mannheim und München gegenüber stehen werden.

Verhindern wollen dies die Augsburger Panther, Düsseldorfer EG, Kölner Haie und der ERC Ingolstadt, die ebenfalls erst im Viertelfinale (ab 12. März) ins Geschehen eingreifen. Besonders die Panther haben als Drittplatzierter trotz eines vergleichsweise kleinen Etats bisher eine überraschend starke Saison gespielt.

Der Spielplan der DEL-Playoffs:

1. PLAYOFF-Runde (best of three):

1. Spieltag, Mittwoch, 6. März:
19.30 Uhr
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Thomas Sabo Ice Tigers 1:3
Straubing Tigers - Eisbären Berlin 2:3 n.V.

2. Spieltag, Freitag, 8. März:
19.30 Uhr
Thomas Sabo Ice Tigers - Fischtown Pinguins Bremerhaven 3:4
Eisbären Berlin - Straubing Tigers 4:2
   
3. Spieltag, Sonntag, 10. März:
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Thomas Sabo Ice Tigers 2:3 n.V.   
  
VIERTELFINALE (best of seven): 

1. Spieltag, Dienstag, 12. März:
Augsburger Panther - Düsseldorfer EG 7:1 
Kölner Haie - ERC Ingolstadt 2:6

Mittwoch, 13. März: 
19.30 Uhr
Adler Mannheim - Thomas Sabo Ice Tigers 7:2
EHC Red Bull München - Eisbären Berlin 3:2 n.V. 

2. Spieltag, Freitag, 15. März:
19.30 Uhr
Thomas Sabo Ice Tigers - Adler Mannheim 2:4
Eisbären Berlin - EHC Red Bull München 4:0
Düsseldorfer EG - Augsburger Panther 4:1
ERC Ingolstadt - Kölner Haie 4:3 n.V.
   
3. Spieltag, Sonntag, 17. März:
14 Uhr
Augsburger Panther - Düsseldorfer EG 3:4
16.30 Uhr
Kölner Haie - ERC Ingolstadt 3:2 n.V.
17 Uhr
EHC Red Bull München - Eisbären Berlin 4:1
19 Uhr
Adler Mannheim - Thomas Sabo Ice Tigers 4:1
   
4. Spieltag, Freitag, 22. März:
19.30 Uhr
Thomas Sabo Ice Tigers - Adler Mannheim (19.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1)
Eisbären Berlin - EHC Red Bull München
ERC Ingolstadt - Kölner Haie 
Düsseldorfer EG - Augsburger Panther
   
weitere Termine (falls notwendig):
5. Spieltag, Sonntag, 24. März 
6. Spieltag, Freitag, 29. März
7. Spieltag, Sonntag, 31. März

   
HALBFINALE (best of seven):

1. Spieltag, Dienstag, 2. April/Mittwoch, 3. April
2. Spieltag, Freitag, 5. April
3. Spieltag, Sonntag, 7. April
4. Spieltag, Dienstag, 9. April/Mittwoch, 10. April
weitere Termine (falls notwendig):
5. Spieltag, Donnerstag, 11. April/Freitag, 12. April
6. Spieltag, Sonntag, 14. April
7. Spieltag, Dienstag, 16. April
   
FINALE (best of seven):

1. Spieltag, Donnerstag, 18. April
2. Spieltag, Samstag, 20. April
3. Spieltag, Montag, 22. April
4. Spieltag, Mittwoch, 24. April
weitere Termine (falls notwendig):
5. Spieltag, Freitag, 26. April
6. Spieltag, Sonntag, 28. April
7. Spieltag, Dienstag, 30. April

So können Sie die DEL-Playoffs LIVE verfolgen:

TV: SPORT1
Stream:  Magenta Sport
Ticker: SPORT1

Posted: 22 March 2019 | 5:45 am

Das legendäre WWE-Bierbad und seine Geschichte

Es war die erfolgreichste Zeit der Wrestling-Liga WWE. Und vielleicht hat kein anderer Moment sie so gut verkörpert.

Bei der TV-Show RAW is War am 22. März 1999, heute vor 20 Jahren, rauschte Publikumsliebling "Stone Cold" Steve Austin mit einem Lastwagen an den Ring und verpasste seinem Erzrivalen The Rock (Dwayne Johnson), WWE-Boss Vince McMahon und dessen Sohn Shane eine gigantische Bierdusche.

Was eigentlich nur als finaler Hype für ein großes WrestleMania-Match den Top-Stars der "Attitude Era" gedacht war, ist heute in besserer Erinnerung als das Match selbst - und das nicht zu Unrecht.

Das laut umjubelte und vielfach kopierte "Beer Bath" bei der damaligen WWF war das Beste, was Wrestling seinen Fans neben guten Matches bieten kann: gute, perfekt inszeniert anmutende Unterhaltung - auch wenn sie in diesem Fall gar nicht so perfekt inszeniert war.

Auch The Rock und Vince McMahon brillierten

Austin berichtete später in seinem Podcast, dass das Segment ohne jeden Probelauf durchgezogen wurde, einen Feuerwehrschlauch hätte er nie zuvor in Händen gehalten. Auch sei ihm schnell aufgelaufen, dass der Laster eigentlich zu hoch war - bei der Fahrt durch den Einmarschbereich brachte er den "Titan Tron" ins Wanken, den großen Videobildschirm von WWE.

Eine weitere Pointe: Die Bierdusche (Marke des Trucks: Coors Light) war ab einem gewissen Zeitpunkt keine mehr: "Die ersten 100 Liter waren Bier, dann kam nur noch Wasser."

Details, die nicht ins Gewicht fallen im Vergleich dazu, was an dem Segment stimmte: Der fantastische verbale Schlagabtausch zwischen Rock und Austin, das Timing des ersten Strahls, der Rock genau in dem Moment trifft, als seine Beleidigungs-Arie kurz vor dem Höhepunkt steht - die komödiantischen Schwimmbewegungen (!), mit denen Vince McMahon auf die Biermassen reagiert, als ob er ihnen so entkommen könnte.

Die Video-Highlights von WWE im SPORT1-Mediencenter - hier klicken

Bei WrestleMania XV besiegte Austin Rock und holte sich damit den dritten seiner sechs WWF-Titel.

Stone Cold Steve Austin trinkt jetzt kein Bier mehr

Das "Beer Bath" brachte fast alles auf den Punkt, was an der Attitude Era Ende der Neunziger so gut funktionierte bei WWE: Austin, den fluchenden und Bier trinkenden Antihelden und die launige Anarchie, der auf seine Art ebenso unterhaltsame Rock und der böse Boss Vince McMahon als wirkungsvolle Gegenpole.

Das Segment wurde x-fach in Best-of-Rückblicken von WWE wiederholt und auch mehrfach von ihr selbst kopiert: 2001 rollte Kurt Angle mit einem Milchlaster zum Ring und spritzte den zum Bösewicht gewordenen Austin und seine Alliance ab. 2007 holte der vier Jahre zuvor wegen Nackenproblemen aus dem aktiven Geschehen zurückgetretene Austin selbst noch mal den Bierlaster hervor und verpasste Santino Marella eine Dusche.

Heute ist Austin 54 Jahre alt, noch immer gelegentlich bei WWE zu sehen. Eine der letzten Schlagzeilen, die er schrieb: Ende 2018 verblüffte er die Fans mit der Nachricht, dass er kein Bier mehr trinke - um schlanker zu werden.

Posted: 22 March 2019 | 12:01 am

Polen jubelt dank Piatek - Belgien siegt trotz Courtois-Patzer

Starke Vorstellung vom WM-Dritten Belgien, knappe Erfolge für Vize-Weltmeister Kroatien und Polen: Die Gruppenfavoriten sind am Donnerstag durch die Bank erfolgreich in die Qualifikation zur EM 2020 gestartet. Besonders überzeugend präsentierte sich Oranje beim 4:0 (2:0) gegen Weißrussland - der Erzrivale Deutschland kann kommen.

Im Parallelspiel besiegte Nordirland in Belfast die Auswahl Estlands durch die Tore von Niall McGinn (56.) und Kapitän Steven Davis (75./Elfmeter) mit 2:0 (0:0).

Kroatien mühte sich in Gruppe E gegen Außenseiter Aserbaidschan in Zagreb zu einem 2:1 (1:1). Den Siegtreffer erzielte der Hoffenheimer Bundesligaprofi Andrej Kramaric in der 79. Minute. Im zweiten Spiel dieser Gruppe setzte sich die Slowakei gegen Ungarn 2:0 (1:0) durch. Ondrej Duda von Bundesligist Hertha BSC in der 42. Minute sowie Albert Rusnak (85.) erzielten die Treffer in Trnava. (EM-Qualifikation: Der Spielplan)

Zypern übernimmt die Tabellenspitze

Der Weltranglistenerste Belgien setzte sich in Brüssel 3:1 (2:1) gegen den letzten WM-Gastgeber Russland durch. Dabei wurde die starke Leistung der "Roten Teufel" lediglich von einem Aussetzer ihres Torwarts Thibaut Courtois geschmälert. Der Schlussmann von Real Madrid verlor den Ball im Aufbauspiel und verschuldete so den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Denis Cherychev. 

Youri Tielemans (14.) und Kapitän Eden Hazard (45./Foulelfmeter, 88.) erzielten die Treffer für die Belgier, die sich in Gruppe I zunächst mit Platz drei begnügen müssen. Auf den ersten Rang schoss sich Zypern durch ein 5:0 (4:0) gegen San Marino. Platz zwei belegt Kasachstan, das das erste Qualifikationsspiel für die erste paneuropäische EURO am Nachmittag überraschend deutlich mit 3:0 (2:0) gegen Schottland gewonnen hatte.

Piatek Matchwinner der Polen

In Gruppe G gewann Polen mit Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski das Duell der prominentesten Teams in Wien gegen Österreich mit 1:0 (1:0). Der formstarke Krzysztof Piatek erzielte in der 63. Minute nach einem Eckball den Siegtreffer. Die Tabellenführung übernahm Nordmazedonien durch ein 3:1 (2:0) gegen Lettland, Platz drei belegt Slowenien nach einem 1:1 (0:0) in Israel.

Die beiden bestplatzierten Teams jeder der zehn Gruppen qualifizieren sich direkt für die paneuropäische EM 2020.

Posted: 21 March 2019 | 11:57 pm

Bayern-Abschied? So könnte es für Sanches weitergehen

Renato Sanches wollte einfach nur weg. Mit finsterer Miene trottete der Portugiese durch die Katakomben der Allianz Arena, nur wenige Minuten nachdem der FC Bayern Mainz 05 mit 6:0 abgefertigt hatte.

Freude über den Sieg? Sie war Sanches nicht anzusehen. Stattdessen überwog eher der Frust, schließlich stand beim 21-Jährigen wieder die Null in Sachen Einsatzminuten. Schon zum fünften Mal saß er in der Rückrunde während eines Bundesligaspiels die vollen 90 Minuten nur auf der Bank.

Bei seinen drei Einsätzen durfte er nie länger als eine gute Viertelstunde ran, hinzu kamen noch die letzten elf Minuten in der Champions League gegen den FC Liverpool. Für Sanches alles andere als zufriedenstellend.

"Nicht glücklich": Sanches dankt an Abschied

"Ich bin hier nicht glücklich. Ich arbeite viel, darf aber nicht spielen", sagte Sanches dem kicker und dachte laut über einen Abschied nach: "Ich möchte mehr spielen, vielleicht bei einem anderen Klub. Darüber muss ich mir Gedanken machen."

Bereits in der Winterpause grübelte der Europameister von 2016, der im selben Jahr für 35 Millionen Euro von Benfica kam, über seine Zukunft.

"Ich möchte einfach das Beste für mich und wenn es das Beste ist, zu bleiben, dann bleibe ich. Wenn es für mich das Beste ist, zu gehen, dann gehe ich. Wenn man spielt, ist man glücklich und ich will spielen und mich glücklich fühlen, denn Fußball macht mich happy", sagte Sanches zu SPORT1.

Doch wo könnte Sanches wieder glücklich werden?

Von Benfica-Fans gefeiert

Sein emotionales Highlight erlebte der Golden Boy von 2016 jedenfalls in der Champions League im September bei seiner Rückkehr zu seinem Jugendklub Benfica Lissabon, als sogar die gegnerischen Fans sein Siegtor für die Bayern beklatschten.

Fußballerisch wäre der Schritt zurück in seine Geburtsstadt womöglich keine Weiterentwicklung, doch das gewohnte Umfeld könnte Sanches helfen, einen neuen Anlauf für den ganz großen Durchbruch zu nehmen.

Schon im vergangenen Sommer gab es Gerüchte um eine Benfica-Rückkehr, doch Bayern-Trainer Niko Kovac wollte Sanches zunächst eine zweite Chance geben. Auch der Mittelfeldspieler selbst wollte nach seinem missglückten Abstecher zu Swansea City bei den Bayern neu angreifen.

Bei Swansea City gescheitert

Von der Leihe in die Premier League hatten sich zuvor alle Beteiligten mehr erhofft.

"Die Bayern unterstützten das enorm. Sie dachten, er käme zu einem Verein, bei dem er Fußball spielen kann. Unter einem Trainer, der sich um ihn kümmert und ihm die Aufmerksamkeit gibt, die er braucht", sagte Swanseas früherer Trainer Paul Clement rückblickend der Times.

Doch wegen diverser Verletzungen kam Sanches unter dem ehemaligen Co-Trainer der Bayern nicht richtig in Fahrt - auch weil er im Vorfeld offenbar andere Erwartungen hatte. "Er war da nicht so begeistert", sagte Clement. "Er dachte, er wechselt zu Manchester United, Chelsea oder Paris Saint-Germain. Aber die Bayern sagten ihm: 'Dahin gehst Du nicht. Da wäre es dieselbe Situation und du kämst nicht zum Einsatz.'"

In Paris begehrt?

PSG bekundete in diesem Winter laut kicker allerdings dennoch konkretes Interesse an Sanches. Ein Wechsel kam bekanntlich nicht zustande, könnte aber im Sommer wieder ein Thema werden.

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Für Sanches wäre es allerdings wieder eine neue Herausforderung in einem komplett anderen Umfeld mit einer neuen Sprache. Diese Barriere hatte ihm schon die Eingewöhnung in München erschwert.

Das wäre auch in Italien der Fall, wo Sanches im vergangenen Jahr zeitweise im Fokus des SSC Neapel und des AC Mailand gestanden haben soll.

Bei Bayern noch unter Vertrag

Ungeachtet seiner Abschiedsgedanken ist natürlich ein Verbleib in München immer noch eine Option, schließlich läuft sein Vertrag bei den Bayern noch bis 2021. "Karl-Heinz Rummenigge glaubt an mich", gab Sanches selbst die Hoffnung noch nicht auf.

Aufgrund der angekündigten Transferoffensive des Rekordmeisters dürfte der Konkurrenzkampf für Sanches allerdings nicht unbedingt einfacher werden.

Posted: 21 March 2019 | 11:56 pm

Deutsches Duo beim Masters in Miami weiter

Maximilian Marterer (Nürnberg) hat beim Turnier in Miami sein Auftaktmatch gewonnen.

Der 23-Jährige setzte sich bei dem mit rund 9,3 Millionen Dollar dotierten ATP-Masters in der ersten Runde gegen den Amerikaner Taylor Fritz mit 6:4, 3:6, 6:3 durch und meisterte damit wie schon zuletzt in Indian Wells seine erste Hürde.  

Dies gelang in der WTA-Konkurrenz auch Tatjana Maria (Bad Saulgau), die sich gegen die Slowakin Anna Karolina Schmiedlova 6:4, 6:1 durchsetzte und damit als erste deutsche Spielerin in die zweite Runde einzog. 

Zuvor waren Anna-Lena Friedsam (Neuwied) und Laura Siegemund (Metzingen) ausgeschieden, nachdem Andrea Petkovic (Darmstadt) bereits am Mittwoch verloren hatte.

Marterer, der noch nie in der dritten Runde eines Turniers der Masters-Serie stand, bekommt es nun mit dem früheren Weltranglistendritten Milos Raonic aus Kanada zu tun. 

Am Mittwoch war bereits Mischa Zverev durch einen Aufgabesieg gegen Nicola Kuhn (Spanien) in die Runde der letzten 64 eingezogen.

Posted: 21 March 2019 | 11:52 pm